Hamburg, 20.06.07
Nach draußen
Meine Augen richten sich nach draußen.
Sie sehen keinen Wind.
Sie richten sich nach Blättern,
die in der Schwüle merklich schaukeln.
Ich atme feuchte Luft
und bekomme einen stillen Durst.
Tritt mit mir nach draußen.
Da ist ein Sommer,
der in den Bäumen hängt und gähnt.
Wir werden ihn verlassen,
wenn wir Zeit dafür finden.
Suchst Du auch?
In Kalendern und im Kreis der Uhr.
Da steht sie schon.
Warten muss man können.